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Stromoptimierung mit einer Blindstromkompensationsanlage


Fließender Strom Blindstrom

In Zeiten steigender Energiepreise und immer strengerer Klimaziele stehen Unternehmen unter Druck, ihre Energiebilanz zu optimieren. Stromoptimierungsmodule bieten eine elegante, automatische Lösung: Sie greifen ins Stromnetz ein ohne große Prozessumstellungen – und senken Kosten, verbessern Netzqualität und verlängern die Lebensdauer elektrischer Geräte. In vielen Betrieben lassen sich Einsparungen zwischen 10 % und 14 % - bei induktiven Lasten - auf die Gesamtenergiekosten realisieren.


Gibt es Stromoptimierungsanlagen schon lange?

Tatsächlich sind Anlagen zur Blindstromkompensation und Netzoptimierung keine neue Erfindung. Erste Systeme wurden bereits vor rund 65 Jahren in der Industrie eingesetzt, hauptsächlich bei großen Energieverbrauchern mit sehr hohen Lasten. Neu ist jedoch, dass es inzwischen auch Lösungen gibt, die sich für kleinere und mittlere Gewerbekunden eignen. Heute stehen Module zur Verfügung, die für Verbrauchsbereiche ab etwa 100.000 kWh pro Jahr bis hin zu 1 Gigawatt skaliert werden können. Damit wird eine Technologie, die früher nur der Großindustrie vorbehalten war, auch für Betriebe im Gewerbebereich wirtschaftlich interessant.

Wie funktioniert Stromoptimierung mit einer Blindstromkompensationsanlage?

1. Blindstromkompensation Viele Maschinen (Motoren, Transformatoren, Pumpen) erzeugen Blindstrom – also Strom, der nicht in nutzbare Energie umgesetzt wird, sondern für Magnetfelder notwendig ist. Dieser Blindstrom belastet das Netz zusätzlich und verursacht Netzverluste. Ein Optimierungsmodul erzeugt parallel zum induktiven Verbraucher eine genau abgestimmte kapazitive Reaktion, sodass der Blindstrom aus dem öffentlichen Netz reduziert wird. So sinken Kosten, speziell wenn der Anschluss extra für Blindstrom berechnet wird.

2. Dämpfung von Oberschwingungen & Störimpulsen Netze leiden oft unter Oberwellen und Spannungsspitzen, ausgelöst durch nichtlineare Verbraucher wie Frequenzumrichter oder Schaltnetzteile. Optimierungsmodule integrieren Filterfunktionen, um diese Effekte zu mildern. Dadurch reduziert sich die elektrische Belastung im Netz – und weniger Energie „verpufft“.

3. Verbesserung des Leistungsfaktors

Der Leistungsfaktor beschreibt das Verhältnis zwischen Wirkleistung und Scheinleistung. Wenn Strom und Spannung schlecht synchronisiert sind, steigt der Energiebedarf. Optimierungsmodule erhöhen den cos Wert, sodass weniger überflüssiger Strom im Netz fließt.

Vorteile eines Stromoptimierungssystems

Stromoptimierungsmodule bringen zahlreiche Vorteile mit sich. Der wichtigste Punkt sind die direkten Einsparungen: Bei Betrieben mit vielen induktiven Verbrauchern lassen sich in der Praxis typischerweise 10 bis 14 % weniger Stromkosten erzielen. Also nicht nur Einsaprungen auf den Arbeitspreis sondern auch auf die Netzkosten, somit Gesamtkostem!

Auch die Amortisationszeit ist kurz. In vielen Fällen rechnet sich die Investition bereits nach zwei bis drei Jahren, da die Einsparungen die Anschaffungskosten schnell wieder einspielen.

Zusätzlich verbessert sich die Netzqualität. Das bedeutet weniger Spannungsschwankungen und geringere Oberschwingungen – was die Stabilität im Betrieb deutlich erhöht.

Ein weiterer Vorteil ist die längere Lebensdauer der Geräte. Weniger elektrische Belastung und reduzierte Störspitzen sorgen dafür, dass Maschinen und Anlagen zuverlässiger arbeiten und seltener ausfallen.

Die Module sind außerdem wartungsarm bis wartungsfrei und lassen sich durch ihre modulare Bauweise flexibel erweitern. Damit bleiben Unternehmen auch bei wachsendem Energiebedarf anpassungsfähig.

Nicht zuletzt überzeugt die Technik durch ihre Skalierbarkeit. Ob kleines Gewerbe oder große Industrieanlage – Stromoptimierungsmodule können individuell auf die jeweilige Lastgröße abgestimmt werden und passen sich so optimal an die jeweiligen Anforderungen an.

Für wen sind Optimierungsmodule interessant?

Besonders lohnend ist der Einsatz für Unternehmen mit vielen Maschinen und Motoren - also induktiven Verbrauchern - etwa in der Metall- und Holzverarbeitung, in Lebensmittelbetrieben wie Bäckereien oder Metzgereien, in landwirtschaftlichen Betrieben, Kliniken, Hotels oder in der Gastronomie. Auch größere Büro- und Gewerbegebäude mit umfangreicher elektrischer Infrastruktur können profitieren.

Oft rechnet sich ein Modul schon ab einem jährlichen Verbrauch von rund 90.000 kWh. Muss ich extra für Blindstrom zahlen? Nicht immer. Bei kleineren Verbrauchern ist die Blindstromkomponente meist im Tarif enthalten. Bei Großabnehmern kann sie aber separat verrechnet werden.

Fazit

Stromoptimierungsmodule sind eine smarte Technik, die sich im Hintergrund um den Energieverbrauch kümmert. Mit echter Einsparung, besserer Netzqualität und einer relativ schnellen Amortisation sind sie nicht nur modern, sondern wirtschaftlich sinnvoll – eine Investition, die sich rechnet und zur Stromoptimierung mit einer Blindstromkompensationsanlage verhilft.


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